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| Informationen zum MDR-1-Defekt bei britischen Hütehunden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Herrlich: Mit dem Hund in Wald und Feld - aber bitte:nehmt Rücksicht | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Frühling kommt. Mildere Temperaturen laden wieder zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Besonders schön ist es dann zu beobachten, wie auch unsere Hunde die Natur, die langsam wieder zum Leben erwacht, genießen. Da ist man schnell verlockt, unseren Vierbeinern den Spaß zu gönnen und sie auf Entdeckungsreise zu schicken - vor allem im Wald oder auf freiem Feld. Doch dazu sei angemerkt: Laut Landesforstgesetz ist das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung in NRW auf eigene Gefahr grundsätzlich zu jeder Tageszeit gestattet, auch abseits der Wege und Straßen. Ausdrücklich verboten ist unter anderem das Betreten von - Forstkulturen, - Forstdickungen, - Holzeinschlagsflächen, - forstwirtschaftlichen und jagdlichen Einrichtungen. Im Wald müssen Hunde außerhalb von Wegen angeleint sein. Damit sind Sonntagsspaziergänge in Begleitung eines auf dem Waldweg frei laufenden Hundes gestattet - solange sie unter Kontrolle von Herrchen oder Frauchen auf dem Weg bleiben. Und wer sich ganz sicher ist, dass sein Hund selbst dann auf dem Weg bleibt oder sich abrufen lässt, wenn wenige Meter vor ihm ein Hase den Weg kreuzt, der kann seinen Hund auch ableinen. Wenn ihr aber nicht 1000-prozentig sicher seid, lasst die Leine lieber dran. Außerdem noch ein Wort zur Rücksichtnahme. Gerade in den kommenden Wochen sind die Kinderstuben in Wald und Feld wieder vielfältig belegt. Und da versteht es sich doch von selbst, dass wir und unsere Hunde Rücksicht nehmen. Zumal ein Hund der Hase, Reh oder andere Tiere durch Wald und Flur jagt, als wildernder Hund gilt. Und an dieser Stelle verstehen Jäger keinen Spaß und haben das Recht auf ihrer Seite. Ein allgemeines Betretungsrecht für die freie Landschaft gibt es in NRW nicht. Allerdings dürfen auch private Wege und Pfade, Wirtschaftswege sowie Feldraine, Böschungen, Öd- und Brachflächen und andere landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr betreten werden, sofern keine anderen Rechtsvorschriften gelten. Auf diesen Flächen (und ausschließlich dort) dürfen Hunde auch unangeleint ihren Führer begleiten, allerdings ist dabei darauf zu achten, dass während der Setz- und Brutzeiten die dort wild lebenden Tiere nicht gestört werden. Wer also mit seinem Vierbeiner auf einer frisch gemähten Wiese rennen und toben möchte, bedarf zumindest der Einwilligung des Grundstückseigentümers bzw. des Nutzungsberechtigten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Informationen über den MDR-1-Defekt Die Forschung der vergangenen Jahre brachte es an den Tag. Viele britische Hütehunde leiden unter einem so genannten MDR-1-Defekt. Bekannt ist, dass Hunde mit diesem Defekt eine multiple Medikamentenüberempfindlichkeit entwickeln. Daher raten wir Besitzern von Hunden, die etwa zu den Rassen Australien Shepherd, Collie, Border oder Bearded Collie oder einer anderen Rasse dieser Hütehunde gehören, sich bei ihren Tierärzten über diesen Defekt zu informieren. Wer etwas darüber erfahren will, kann sich über den unten stehenden link informieren: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mantel schützt "Hey Baby, it´s cold outside" heißt es in einem alten Weihnachts-Schlager. Und das stimmt. Die Temperaturen sinken drastisch, der Regen wird unangenehm und der Wind ist widerlich. Wir Menschen haben´s gut dabei. Denn wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Doch was dem einen sin Uhl, is dem anderen sin Nachtigal. Während wir uns mit jedem sinkenden Grad in dickere Pullover- und Jackenschichten hüllen, erwarten wir von unseren Hunden, dass das Winterfell schon ausreichen wird!?! Mit nichten. Denn auch unsere an Wärme gewöhnten Haus-Hunde spüren die Kälte. Vor allem die kurzhaarigen Vierbeiner können sich schnell "´was wegholen". Daher rät Silke dazu, die Hunde mit einem Mantel zu schützen. "Das sieht aber blöd aus", sagen viele. Doch das lässt Silke nicht gelten. "Man sollte bedenken, dass beispielsweise die empfindlichen Nieren im Rücken liegen und ungeschützt schnell angegriffen werden", gibt sie zu bedenken. Und so rät sie dringend dazu, den Hund in einen Mantel zu hüllen, wenn die Thermometer Temperaturen gegen null Grad anzeigen. Zumindest für die ersten Minuten des Spazierganges, bis der Hund sich warmgelaufen hat. Danach kann man ja auf den Schutz wieder verzichten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Winterzeit - Schneezeit - Pfotenpflegezeit Herrlich ist es für die Hunde, in der Winterzeit im Schnee umherzutollen! Die meisten Hunde lieben Schnee. Zu gern toben sie darin herum, wälzen sich, lecken und beißen hinein. Aber sollten dabei die Probleme nicht vergessen werden, die im Winter für unsere Hunde auftreten können: Stellt Euch vor, wie Eure Füße aussehen würden, wenn Ihr jeden Tag, draußen und drinnen, mit nackten Füßen herumlaufen würdet. Nicht nur, dass sie rau und schmutzig wären. Sie wären auch anfällig für Schrammen sowie auch Kratzer. Willkommen in der Welt eines Hundes. Und dann der Winter. Scharfe Eiskanten und grobkörniger, harter Schnee können an den ungeschützten Pfoten zu oberflächlichen bis tiefen Schnittverletzungen und Schürfwunden führen. Streusand ist für die im Winter ohnehin empfindlichere Ballenhornhaut oft schmerzhaft, und nicht selten spießt sich sogar ein Steinchen in die feuchte und daher weiche Zwischenzehenhaut ein. Salze und Chemikalien tun das ihre, um die Pfoten unserer Freunde zu piesacken. Guter Pfotenschutz und sorgfältige Pflege im Winter ist also wichtig. (Und nicht nur dann!) Vor dem Spazierengehen können wir die Pfoten mit Melkfett oder Vaseline einreiben, damit sich Eisklumpen, Salz und Matsch weniger zwischen den Zehen oder Ballen festsetzen. An den Haaren zwischen den Zehen sammeln sich besonders bei langhaarigen Rassen auf längeren Spaziergängen häufig kleinere und größere Schneeklumpen, die das Laufen behindern können. Wenn wir diesen Schneeansammlungen vorbeugen wollen, können wir die längeren Haare zwischen den Zehen auch kurz halten. Nach einem Spaziergang sollten die Pfoten kurz ausgewaschen werden. Dabei bitte darauf achten, dass das Wasser nicht zu kalt und nicht zu warm ist. Danach sollten noch einmal die Pfoten eingefettet werden. So bleiben die Ballen geschmeidig und sind nicht so anfällig wie rissige, raue Ballenhaut. Ballenschnittverletzungen (etwa an Glas unter der Schneedecke oder an Eiskanten) sollten sofort desinfizieren, verbunden und möglichst umgehend einem Tierarzt gezeigt werden. Das Fettpolster unmittelbar unter der Ballenhaut sorgt nämlich dafür, dass Schnitte in diesem Bereich sehr weit klaffen, was eine schnelle Wundheilung verhindert. Und noch etwas: Ältere Hunde und Hunde mit Gelenksbeschwerden überschätzen oft vor lauter Freude ihre Kräfte. Besonders in tiefem Schnee ist die Belastung beim Laufen um ein vielfaches höher als sonst. Oft zeigen die Hunde erst nach dem Spaziergang oder sogar erst nach der Ruhe Schmerzen beim Aufstehen und Bewegen. Wir sollten als Besitzer also darauf, dass die Grenze der Belastbarkeit während eines Spaziergangs im Schnee nicht überschritten wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||